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Viele Europäer
befürchten, dass die Menschen aus den neuen Mitgliedstaaten
kommen, um hier zu arbeiten. Dadurch könnten die Löhne
sinken und die Arbeitsplätze gefährdet sein. Damit so
etwas nicht passiert, hat die EU spezielle Verfahren und Übergangsregeln
entwickelt. Allerdings sind nur wenige Menschen (2%) tatsächlich
bereit, ihre Familie im Heimatland zurückzulassen, um beispielsweise
in einem Land wie Deutschland oder Frankreich zu arbeiten. In der
Vergangenheit hat sich gezeigt, dass derartige Befürchtungen
unbegründet sind, so z.B. bei den EU-Beitritten Spaniens, Portugals
und Irlands. Prognosen gehen davon aus, dass alle (alten und neuen)
Mitgliedstaaten von der Öffnung der Märkte profitieren
und das Warenangebot im eigenen Land breiter und bunter wird.
Außerdem eröffnen sich den Bürgern
der EU – und somit auch euch – neue Möglichkeiten
und Freiheiten, beispielsweise in den Bereichen Studium, Beruf und
Reisen.
Es geht nicht nur um die Einheit Europas. Auch
die Vielfalt ist ein ganz besonderes Merkmal der EU und sollte erhalten
und gefördert werden. Europa ist geprägt von vielen unterschiedlichen
Kulturen, Sprachen und Traditionen. Um diese Vielfalt zu bewahren,
fördert die EU die enge Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten
untereinander. Derartige Verflechtungen sind heutzutage unumgänglich
und erfordern Aufgeschlossenheit, Toleranz, Interesse an fremden
Kulturen und ein friedliches Miteinander. |
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