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In diesem Jahr
ist es mit der Öffnung Europas nach Osten zur bisher
umfangreichsten Erweiterung in der Geschichte der EU gekommen.
Insgesamt
sind zehn neue Staaten (Beitrittsländer)
im Mai 2004 der EU beitreten. Bulgarien und Rumänien gehören
zu den Kandidatenländern,
die erst 2007 zur EU gehören werden. Mit ihnen laufen noch
die Beitrittsverhandlungen.
Für die Türkei als Bewerber muss dagegen
noch geprüft werden, ob sie die politischen Kriterien erfüllt.
Erst wenn das der Fall ist, können die Beitrittsverhandlungen
beginnen.
Noch deutlicher wird euch der Umfang der Erweiterung,
wenn ihr euch die Bevölkerungszahlen anschaut. Seit Mai 2004
leben 75 Mio. Menschen mehr in der EU. Die große
Zahl der Beitrittsländer, die hohe Bevölkerungszahl
und das geringere Entwicklungsniveau der beigetretenden Länder
stellen eine besondere Herausforderung für die EU dar.
Damit es nicht zu Problemen kommt, verpflichten sich die Beitrittsländer –
wie alle anderen Mitgliedstaaten auch – die gemeinsame EU-Politik
zu übernehmen. Die EU-Kommission mit ihrem Präsidenten
Romani Prodi hat mit jedem einzelnen Land, inwiefern es
die
Normen und Werte der EU bereits erfüllt hat, oder ob Übergangsregelungen
notwendig sind. Nur so lassen sich gemeinsam die Ziele in einem
vereinten Europa verwirklichen.
Die Erweiterung ist als eine Chance zu sehen,
Europa in Frieden, Sicherheit, Demokratie und Wohlstand zu vereinen,
insbesondere nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.
Türkei
Die Republik Türkei hat am 14. April 1987
ihren Beitritt zur Europäischen Union (EU) beantragt.
Die Türkei hat zwar den Status eines Beitrittskandidaten,
die Aufnahme von offiziellen Verhandlungen zwischen der Europäischen
Union und der Türkei scheiterte jedoch bisher an den fehlenden
politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen.
Die Europäer kritisieren insbesondere Menschenrechtsverstöße.
Das Europäische Haus
6 Staaten waren es zu Beginn
15 Staaten sind es jetzt
27 werden es (vielleicht) in Zukunft sein
1951 starteten Belgien, Deutschland,
Frankreich, Italien,
Luxemburg, Niederlande
1973 kamen Großbritannien,
Dänemark
und Irland dazu.
1981 folgte Griechenland
1986 Spanien und Portugal
1995 Österreich, Finnland und
Schweden
Diese 15 Staaten bilden heute die Europäische Union
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