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  Hintergrund des Projekts

Das Europa-Büro/Carrefour der Bezirksregierung Lüneburg hatte sich im September 2003 an einer Ausschreibung der Europäischen Kommission beteiligt, um Jugendliche über die anstehende Erweiterung der EU zu informieren und sie für diesen Prozess zu interessieren. Im Dezember 2003 fiel die Entscheidung: Der Lüneburger Projektantrag wurde von der Europäischen Kommission als einer von 14 förderfähigen Anträgen aus 84 Bewerbungen ausgewählt. Gemeinsam mit dem Bildungs- und Tagungszentrum Ostheide in Barendorf und der Ost-Akademie Lüneburg werden nun 40 Jugendliche aus 10 Schulen des Regierungsbezirks zusammen mit 18 Schülern aus den neuen Beitrittsländern zu Jugendbotschaftern für die EU-Erweiterung ausgebildet. Sie entwickeln Aktionen, um Mitschüler in der eigenen und an anderen Schulen über Europa und die Erweiterung zu informieren.

Zahlreiche Schulen aus dem Regierungsbezirk Lüneburg hatten Interesse bekundet, und schließlich wurden für die erste Ausbildungswoche zum Jugendbotschafter folgende Schulen ausgewählt: Wilhelm Raabe Schule Lüneburg, die Herderschule Lüneburg, das Gymnasium Winsen/Luhe, die BBS II Stade und das Lessing Gymnasium Uelzen. Damit wurde eine breite regionale Präsenz im Regierungsbezirk Lüneburg erreicht. Außerdem wurde je eine Schule aus Polen, Lettland und Litauen in das Projekt einbezogen und zur ersten Projektwoche im Februar 2004 eingeladen.

 
   
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